Philipp hat ein richtiges High Tech kart entwickelt.
|
Karthistorie 1998 bis 2005 Nicht erschrecken, denn wir waren jung und pfuschten dann doch ein bisschen! Sommer 1998: Wir (das bin ich (Philipp) und mein Kumpel Thomas) waren mal wieder vom ständigen helfen auf dem Bauernhof von Thomas’ Opa gelangweilt und dachten nur an eins: Spaß!!! |
|
![]() |
Da wir schon immer Benzin im Blut hatten, besorgten wir uns von meinem Klassenkammeraden ein Kettcar für 60 Mark. Den Motor hatte mein Vater noch rumliegen. Es war ein uralter 2-Takt-Tecumseh-Rasenmähermotor mit satten 98ccm Hubraum, der aber partout nicht anbleiben wollte. Das war aber erst mal Nebensache; mit der Hilfe meines Vaters entstand nach etwa einer Woche das hier. Der Motor aber lief, nachdem wir den Vergaser und den Zylinder gereinigt hatten wie eine Eins; auf der Geraden machte das Ding schon seine 30 Sachen. Der Sommer war gerettet und wir vom Kartfieber gepackt. Übrigens: Bei einer unserer Fahrten wollte es unbedingt ein Mofa-Fahrer mit uns aufnehmen. Dass er keine Chance hatte, könnt ihr euch ja denken. Aber Hauptsache sein Mofa hat geglänzt! (insider)
|
|
Technik: 1-Gang-Keilriemen-Antrieb; Tecumseh 2-Takt Rasenmähermotor
Frühjahr 1999: Seitdem ließen wir nicht mehr los. |
|
![]() |
Immer mehr musste das Kart haben. Zuerst aber wurde es verlängert und in grün lackiert. Dann kamen, zuerst sehr zaghaft, die ersten Elektrik-Bauteile. Ein Frontspoiler durfte auch nicht fehlen. |
|
Technik: 1-Gang-Keilriemen-Antrieb; Tecumseh 2-Takt Rasenmähermotor; verlängerter Rahmen
Winter 1999/2000: |
|
![]() |
Eine Entwicklungsstufe weiter benötigten wir einen coolen Anhänger. Also Bretter her und los gings. Was dabei raus kam kann man auf dem folgenden Bild sehen. Der Hänger war so stabil, dass sich einer reinsetzten konnte. Außerdem kam eine Stereoanlage mit Autobatterie hinein. Rundum war das Ding jetzt mit Blinkern und Scheinwerfern ausgestattet. Eine Hupe und eine Karteigene "Stereoanlage" hatten wir dem mofafurchteinflößenden Gefährt spendiert. |
|
Technik: 1-Gang-Keilriemen-Antrieb; Tecumseh 2-Takt-Rasenmähermotor; Luftreifen; Nebelscheinwerfer; Rückspiegel; eigenes Logo
Sommer 2000: Weil uns die Scheesn aber bald zu langsam wurde, beschlossen wir, einen 2. Gang einzubauen. Also her mit dem zweiten Keilriemen, einem wirklich professionellen Aluschaltkasten und schon wars fertig (leider ging nichts so schnell, weshalb wir auch jede freie Minute an unserem Schatz gebastelt haben). Unbefriedigende 50 km/h ließen uns jedoch erkennen, dass die beiden Keilriemen ein bisschen zu stark schleiften.
Sommer 2001: Die Lösung für das obige Problem war schnell gefunden: Von einem alten Mofamotor wurde der Zylinder demontiert, die Pleuel abgesägt und an der Kurbelwelle angeschweißt. Dieses Getriebe wurde an den Motor gekoppelt (klappte prima). Weil aber jetzt das Ritzel am Getriebeausgang falsch herum drehte, nutzten wir gekonnt die Befestigung des Getriebes als Platz für ein Umlenkgetriebe. Das vorher angefertigte Blechkleid passte jetzt leider auf der Getriebeseite nicht mehr. Machte aber nichts, denn dafür hatten wir echte Kartreifen hinten, einen E-Anlasser, eine Tankstandsanzeige und einen Drehzahl- und Geschwindigkeitsmesser. Dieses Ungetüm ist übrigens auch auf der Internet-Seite www.digitaler-drehzahlmesser.de seit geraumer Zeit zu bestaunen. |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
Sommer 2002: |
|
![]() |
Aber es geht noch weiter: Der Motor der Motor! Er war einfach nicht für diese Belastung ausgelegt. Nach einem Klemmer bei Volllast am Berg entwickelte er sich mehr und mehr zur Turbine. Drehzahl alleine reicht halt doch nicht aus!!! (16000 U/min haben da nicht mehr gereicht) Also musste ein neuer Motor her. Im Sommer 2002 wurde bei E-Bay ein Honda MBX-80-Motor mit 100ccm Tuningzylinder ersteigert. Nach ein paar Wochen war er eingebaut und ging brachial (zumindest für unser damaliges Urteilsvermögen!). |
|
Technik: Honda MBX-Motor; 6-Gang-Getriebe; Drehzahl- und Geschwindigkeitsmesser; Tankstandsanzeige...
Sommer 2003: |
|
![]() |
Im Sommer 2003 habe ich mich dann bei etwa 70 Sachen überschlagen!!! Mir ist, Gott sei Dank, nichts passiert, aber blöd wie wir waren, konnten wir nicht loslassen. Da der Schwerpunkt zu hoch war, besorgten wir uns einen richtigen Kartrahmen und jetzt fing das wirklich professionelle Arbeiten an. Da dem Motor bei dem Unfall nichts passiert und er auch sonst in bester Verfassung war, wurde er übernommen. |
|
Winter 2003/2004 bis Winter 2004/2005: Nicht dass ihr denkt, wir hätten wirklich ein Jahr lang gebaut! Im Sommer sind wir schon gefahren, allerdings nur zu Testzwecken. Ein paar Daten: - Siemens SPS S7-200 Schaut euch einfach die Bilder an: |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
Letzte Änderung: 06.03.2005