Fertigstellung Hinterachse, Einbau der Bremse

Die Nächste Mädler Bestellung ist eingetroffen. Dabei ist der 10mm Keilstahl den wir zur Montage des Kettenrades brauchen.

Simmi nimmt sich dessen an. Er schneidet ein passendes Stück ab und schleift es auf die erforderliche Höhe herunter.

Ich mache mir unterdessen Gedanken über die Befestigung der Bremse. Eine Sitzprobe zeigt, dass die Pedalposition in der Nähe der beiden vorderen Längsrohre sein sollte. Damit der Hauptbremszylinder befestigt werden kann, wird eine neue Längsstrebe links vor dem Motor eingeschweißt.

Unterdessen wird ein Haltewinkel für den Hauptbremszylinder hergestellt. Mittlerweile hat sich eine Arbeitsteilung eingestellt: Simmi bedient die Flex und bohrt, ich tüftele und schweiße.

Beide werden wir besser und schneller und so ist der (provisorische) Haltewinkel beinahe im Handumdrehen fertig.

Der Winkel wird an der Unterseite des Rahmens an die neue Strebe angeschweißt werden.

Simmi hält den Hauptbremszylinder schon mal in Position. Anschweißen werden wir ihn beim nächsten Termin. Schließlich müssen noch Kanten gebrochen werden.

Für die Bremszange wird ebenfalls ein Halteblech zurechtgeschnitten und gebohrt.

Weil hier erhebliche Kräfte auftreten werden, nehmen wir dafür 3mm Blech.

Die Bremszange stammt noch aus der Lieferung der kompletten Bremsanlage (vorne und hinten) für die erste vordere Bremsanlage vom RD250 Kart. Eventuell müssen die Zylinder und Kolben überholt werden. Das wird sich zeigen wenn wir die Bremszange befestigen.

So in etwa wird die hintere Bremszange angebracht werden.

Um die Zange wirklich exakt zu befestigen ist es notwendig, dass die Bremszange unter Druck gesetzt wird. Wenn die Bremse die Bremsscheibe greift, ist sie automatisch korrekt zur Bremsscheibe ausgerichtet. Sie muß dann nur noch angepunktet werden bevor sie dann drucklos in Ruhe angeschweißt werden kann.

Auf diesem Bild sieht man auch die neue Paßfeder zur Befestigung des Kettenrades. Auf dem untenstehenden Bild sieht man die spätere Position der Bremsscheibe sehr deutlich.

Heute haben wir uns übrigens im Geschäft köstlich amüsiert: Die bestellten Stehlager zur Befestigung der Lenksäule sind exakt 2/10 mm zu eng. Ich bat Karl darum, dass er sie ausdreht. Ein junger Kollege schlug daraufhin vor, das Lager doch in eine Bohrmaschine einzuspannen und es mit Schmirgelpapier das um den Finger gewickelt ist auszuschleifen.
Er möchte selbstverständlich nicht namentlich genannt werden, zumal er vor dem Studium Industriemechaniker gelernt hatte. Diese Technik war dann auch noch beim Mittagessen DAS Tischgespräch. Wir witzelten dann warum er wohl nach der Ausbildung studiert hat oder wie er sich nach dieser Arbeit seiner Freundin gegenüber wohl verhält.

Na, nichts für ungut. Gell ? War alles nur Spaß. Nächstes Mal geht der Spaß auf Kosten eines anderen. Vielleicht auf meine Kosten ?

Schon Konfusius sagte: "Wer einstecken kann, darf auch austeilen"

 

 

Letzte Änderung: 18.06.2005