Auspuff Teil 1, Lenkung und Tank die erste
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Es ist Samstag und Simmi hat schon morgens Zeit. Um 10:00 Uhr trifft er ein und nach einer kurzen Lagebesprechung legen wir los. Simmi hat Blech besorgt und hat jemanden aufgetrieben der die Langlöcher fräst. Im Erdgeschoß von NewTec tüftelt das Ingenieurbüro Linder an mechanischen Bauteilen. Die haben auch eine Fräsbank. Der Chef persönlich hat uns die Langlöcher in die Bleche gefräst. Vielen Dank. Nachdem angezeichnet ist, wo die Bleche abzuschneiden sind, schneidet Simmi die Bleche zurecht. Währenddessen schweiße ich das Halteblech für den Hauptbremszylinder an. |
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Die Lenksäule ist zu kurz um auf der Bierkiste sitzend zu lenken. Sie wird abgeschnitten damit sie mit einem Stück Rohr verlängert werden kann. Als die Bleche fertig zugeschnitten sind, können sie an den Auspuff angeschweißt werden. Natürlich sind noch die entsprechenden Gegenstücke anzufertigen und anzuschweißen. Dann kann der Auspuff aufgesteckt und angeschraubt werden. |
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Die Lenksäule wird mit einem 25cm langem Stück Wasserleitungsrohr verlängert. Dazu muß die Chromschicht auf der Lenksäule vorher abgeschliffen werden. Die Naht hält sonst nicht. Zur Befestigung des unteren Lenksäulenlagers - ein Stehlager von Mädler - wird eine Halterung angefertigt. Sie sollte eigentlich aus einem einzigen Stück Flachstahl gebogen werden. Das 3mm starke Stück widersetzte sich jedoch so stark unseren Abkantbemühungen dass die notwendigen 90° Grad Biegungen im Mittelteil nicht durch Biegen sondern durch winkelig zusammen schweißen hergestellt wurden. Diese Halterung wird an der Vorderachse angeschweißt. Anschließend wird das Lenksäulenlager angeschraubt. |
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Nachdem das Oberteil der Lenksäule auf die Verlängerung aufgeschweißt wurde, sind mit aufgesetztem Lenkrad - das gab's mal für insgesamt etwa 12.- € bei ebay - ist schon erkennbar wie das Gefährt in etwa später einmal aussehen wird. Die Lenksäule hat ja einen Durchmesser von 20,2mm. Die 20mm Lager wurden von Karl - einem Kollegen - ausgedreht. Der hatte vielleicht geflucht... die Lager waren gehärtet. So kam es auch, dass ein Lager nicht auf die Lenksäule paßte. In diesem Fall mußte wohl oder übel die Lenksäule mit der Fächerscheibe bearbeitet werden. |
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Das obere Lenksäulenlager muß auch irgendwie befestigt werden. Alex hatte dazu ein paar Wasserleitungsrohre an den Enden mit dem großen Hammer plattgedengelt. Diese Rohre werden nun am vorderen Querrohr schräg nach hinten so angeschweißt. Zwischen die flachen Enden wird ein Flacheisen geschweißt, welches das Stehlager aufnehmen soll. Das so gebildete Viereck ist ein Trapez. Im Bild bearbeitet Simmi die Rohrenden so dass die Kanten schön rund werden. |
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In der Zwischenzeit überlege ich mir wie der Tank am besten zu befestigen ist und vor allem wo er eingebaut werden soll. Der beste Platz ist direkt hinter dem Motor über der Hinterachse. Aus 3 Wasserrohrstückchen wird eine passende Halterung an die mittlere Achsstrebe geschweißt. Beim Schweißen von Wasserleitungsrohren ist zu beachten, dass die Zinkschicht entfernt wird bevor man schweißt. Auf Zink hält die Schweißnaht nicht. Das Zink verbrennt und es bilden sich im Schweißbad Blasen. |
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Als die Bilder gemacht wurden, waren die Rohre für die Tankhalterung noch zu heiß um den Tank einzubauen. Es ist nun 16:30 Uhr und wir machen Feierabend. Simmi darf noch auf eine Geburtstagsfete, also räumen wir auf. Kurz überlegt was noch zu
tun ist: Noch viel Arbeit. |
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Letzte Änderung: 23.06.2005